Eine lyrische Reise zu den Werken Caspar David Friedrichs
Erscheinungsjahr 2024
Athena-Verlag
172 Seiten, Broschur 13,8 x 21 cm
ISBN 978-3-7455-1178-9
19,90 Euro
Beschreibung
Warum sind seine Bilder so schön? Fasziniert hier die weitgehend unberührt erscheinende Natur? Oder hat vielmehr der Maler selbst einen großen Anteil daran, der sie bei aller Detailtreue ›gemacht‹, d. h. kunstvoll komponiert hat? Treten Menschen darin auf, so zeigt er sie staunend. Das passt zu einem Künstler, dem die Natur selbst als erdacht, als Gottes Werk galt. Zeigen Friedrichs Landschaften vielleicht eine Schönheit vergeistigter Art? Jedenfalls zeugen sie von seiner Liebe zu einer Welt, die nährt und beglückt.
Doch wie schauen wir Heutigen auf diese Bilder, da sich unsere Umwelt rascher und bedrohlicher wandelt denn je? Hilft die oft beschworene Melancholie der Gemälde, Trauer über bereits Verlorenes aufzufangen? Wie umgehen mit jenem Erbe an Naturschönheit, das wir an unsere Nachkommen weiterzureichen haben?
Martin Roemer lädt Sie mit seinen lyrischen Betrachtungen ein, gemeinsam das Geheimnis Friedrichs poetischer Bildwelten zu erkunden. Sieben Essays liefern dazu den kunsthistorischen Kontext.
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Preisurkunde und Laudatio zu einem Sonderpreis,
den ich von der Künstlergilde Esslingen für mein CDF-Bändchen erhalten habe:
Anmerkung:
Die inhaltliche Differenz in der Pantheismusfrage ist letztlich gering, wenn auch nicht unbedeutend: Während der Pantheismus letztlich von einer Identität zwischen Natur (Welt) und Gott ausgeht, scheint es mir (M.R.) den erhaltenen Äußerungen Friedrichs zufolge angemessener, keine solche Identität zu konstruieren. Friedrich hat m.E. die Natur (mitsamt den Gesetzmäßigkeiten der Geometrie) als Symbolsprache verstanden, als Werk Gottes, durch das sich dieser mitteilt und sein Wesen zu erkennen gibt - ohne dass Gott darin gänzlich aufginge.